Dienstag, 28. April 2015

Jodi Picoult - Beim Leben meiner Schwester



Über das Buch
Titel: Beim Leben meiner Schwester
Autor: Jodi Picoult
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 480
Format: Taschenbuch
Verlag: Piper Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 21. September 2007
ISBN-10: 3492247962
ISBN-13: 978-3492247962


Klappentext
Ohne ihre Schwester Anna kann Kate Fitzgerald nicht leben: Sie hat Leukämie. Doch eines Tages weigert sich die dreizehnjährige Anna, weiterhin Knochenmark für ihre todkranke Schwester zu spenden…
Jodi Picoults so brisanter wie aufrüttelnder Roman über den Wert des Menschen lässt niemanden kalt.

Rezension
Anna war ein Designerbaby, geboren um für ihre Schwester Kate zu spenden, die seit ihrem zweiten Lebensjahr an Leukämie erkrankt ist. Immer wieder musste Anna ins Krankenhaus, um für ihre Schwester zu spenden. Als ihre Mutter will, dass Anna eine Niere spendet, leistet sie Widerstand. Sie nimmt Kontakt zu dem erfolgreichen Anwalt Campbell Alexander auf und geht bis vor das Familiengericht. Die Situation ist dabei die Familie völlig zu zerreißen.
„Beim Leben meiner Schwester“ ist ein mitreißender Roman von Jodi Picoult. Durch die Perspektivenwechsel bekommt man einen Eindruck von den Gedanken und Gefühlen jedes Familienmitgliedes, was mir sehr gut gefiel. Die dramatische Geschichte reißt einen völlig mit und lässt einen auch nach beenden des Buches nicht mehr los. Jodi Picoult hat es geschafft, dass Thema Leukämie und den dazugehörigen Spenden aufrüttelnd, sachlich und verständlich zu beschreiben. Für viele Leute ist es selbstverständlich, dass man für Familienangehörige spendet, aber nachdem Buch habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht und bin offener an das Thema rangegangen als vorher.
Der Roman erzählt die Geschichte jedes Familienmitglieds in Bezug auf die Verhandlung und Kates Krankheit, was ich unheimlich berührend finde.
Ein berührender, emotionaler, aufrüttelnder Roman über Lebenssituationen einer Familie mit einem krebskranken Kind.
Und wer denkt, dass er das Buch nicht mehr lesen muss, weil er den Film kennt: Falsch gedacht. Das Buch unterscheidet sich sehr zu dem Film und gefiel mir deutlich besser. Jodi Picoult überrascht den Leser mit ihrem Ende zutiefst, obwohl ich das Buch schon von Anfang an nicht aus der Hand legen konnte.


Fazit
Jodi Picoult beschreibt ein kritisches Thema so, dass der Leser völlig mitgerissen wird. Absolut empfehlenswert!

Montag, 27. April 2015

Michael Baron - Als sie ging



Über das Buch
Titel: Als sie ging
Autor: Michael Baron
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 384
Format: Taschenbuch
Verlag: Knaur TB
Erscheinungsdatum: 01. August 2008
ISBN-10: 342663676X
ISBN-13: 978-3426636763


Klappentext
»Es gibt immer ein Morgen«
Seit ihrer Schulzeit sind Gerry und Maureen ein Paar und auch nach zwanzig Jahren immer noch ineinander verliebt. Als Maureen ein zweites Kind bekommt, genießt Gerry seine späte Vaterschaft. Doch dann stirbt Maureen zwei Monate nach der Geburt des kleinen Reese, und für Gerry bricht eine Welt zusammen. Wie soll er ohne seine geliebte Frau weiterleben? Nur die Sorge um die Kinder hält ihn aufrecht und lässt ihn nicht völlig am Leben verzweifeln. Sein kleiner Sohn wird für ihn zur Herausforderung, aber auch zum Partner in einer Welt, die ganz plötzlich nicht mehr dieselbe ist.
Herzzerreißend und lebensklug – ein Roman über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung.


Rezension
Das Cover finde ich nicht überwältigend, aber durchaus schön. Der Klappentext verspricht eine ansprechende und berührende Geschichte und hat mich sofort neugierig gemacht.
In dem Buch geht es um Gerry, einen charmanten, sympathischen und einfühlsamen Mann. Er und seine Frau Maureen erwarten ein zweites Kind, und nur ihre Tochter Tanya bereitet ihnen in letzter Zeit Sorgen. Nach der Geburt des kleinen Reese stirbt Maureen von einem Moment auf den anderen, und plötzlich steht Gerry alleine da, als alleinerziehender Vater von zwei Kindern. Seine Tochter Tanya ist vor dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Freund verschwunden und Gerry hat keine Möglichkeit, sie zu erreichen.
Als Leser teilt man Gerrys Gefühle und kann sich durch Michael Barons Schreibstil in jede Gefühlslage hineinversetzen. Hoffnung, Trauer, Verzweiflung, man fühlt und fiebert mit.
Was mir persönlich gefehlt hat, ist dieser bestimmte „Kick“ der einen guten Roman zu einem fantastischen Roman macht. Das Buch enthält gute Ansätze und ist sehr einfühlsam beschrieben, aber man hat immer das Gefühl das einem etwas fehlt.


Fazit

Es ist gut geschrieben und enthält eine berührende und emotionale Geschichte, aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt.

Julie Cohen - All unsere Träume



Über das Buch
Titel: All unsere Träume
Autor: Julie Cohen
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 464
Format: Taschenbuch
Verlag: Diana Verlag
Erscheinungsdatum: 10. Februar 2014
ISBN-10: 3453357590
ISBN-13: 978-3453357594


Klappentext
Was wir aus Liebe tun
Claire und Ben lieben sich, doch eines fehlt zu ihrem Glück: ein Kind. Sie wollen den Traum von einer eigenen Familie schon aufgeben, da hat Bens beste Freundin Romily eine verrückte Idee. Gemeinsam schmieden sie einen folgenschweren Plan, der alles auf den Kopf stellt und lang verborgene Gefühle zutage fördert. Noch ahnen Romily und Claire nicht, dass sie bald die wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens treffen müssen …


Rezension
Das Cover empfand ich sofort als schön. Es ist träumerisch gestaltet und äußert fantasievoll. Der Klappentext hat mich ebenfalls sofort angesprochen und versprach eine spannende Geschichte.
Die Geschichte handelt von dem Ehepaar Claire und Ben, die total ineinander verliebt sind. Leider fehlt den beiden etwas, sie wünschen sich sehnlichst ein Kind. Trotz vieler Fehlgeburten kann Claire einfach nicht schwanger werden, aber sie steckt die Niederschläge immer wieder weg und will ihren Traum einfach nicht aufgeben. Sie ist emotional sehr stark und ich fand sie sofort sehr sympathisch. Ihr Mann Ben steht ihr immer zur Seite und will ihr helfen, wo es nur geht. Er ist der Optimist in der Ehe und äußerst charmant.
Romily ist Bens beste Freundin und zieht ihre Tochter Mariposa alleine auf. Irgendwann schlägt sie Ben vor, für ihn und seine Frau Claire ein Kind auszutragen. Sie ist sich sicher, dass das für sie kein Problem ist. Sie ist der Meinung, dass sie Claire und Ben das Baby nach der Geburt das Kind geben kann, ohne irgendwelche Gefühle zu entwickeln, aber da liegt sie leider falsch… Mariposa ist sieben Jahre alt und für ihr Alter bewundernswert, intelligent und voller Fantasie. Man schließt sie direkt ins Herz.
Die Geschichte wird immer aus den Perspektiven der verschiedenen Charaktere geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. So lernt man jeden Einzelnen gut kennen. Der Schreibstil ist außerdem sehr leicht zu lesen und verständlich. Julie Cohen hat es sofort geschafft mich mitzureißen, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das Thema Kinderwunsch und Leihmutterschaft spielt eine große Rolle und wird für die Leser einfühlsam und verständlich beschrieben.
Bis zur letzten Seite weiß man nicht, wie die Geschichte endet. Somit fehlt es auch bis zum Ende hin nicht an Spannung.
Die verschiedenen Charaktere, das interessante Thema, die flüssige Schreibweise und die Spannung bis zur letzten Seite, all das macht „All unsere Träume“ zu einem sehr gutem Buch.

Fazit
Mir hat es super gut gefallen, da es eine berührende, dramatische und spannende Geschichte über das Thema „Kinderwunsch“ ist. Absolut empfehlenswert!

Freitag, 24. April 2015

John Grogan - Marley & ich



Über das Buch
Titel: Marley & ich
Autor: John Grogan
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 352
Format: Taschenbuch
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 13. Juli 2009
ISBN-10: 3442463513
ISBN-13: 978-3442463510


Klappentext
Marley & ich – ein Hund und eine Seele!
Braune Augen, goldenes Fell und geballte Lebensfreude: Das ist Marley. Seit er als Labradorwelpe zu den Grogans kam, hält er die Familie auf Trab. Seine Liebesbezeugungen sind so stürmisch wie ehrlich, seine Missachtung von Verboten so unbekümmert wie folgenreich. Doch Marleys Herz ist unendlich groß und so voller Liebe, dass niemand mehr den frechsten Hund der Welt missen möchte. Die bezaubernde Geschichte von Marley, dem charmanten Chaos-Labrador, zeigt, was Liebe und Treue für das wahre Lebensglück bedeuten.


Rezension
Vor Jahren brachte mir mein Vater dieses Buch mit und ich kann ihm bis heute nicht genug dafür danken. Das Cover mit dem kleinen Marley ist so süß und vielversprechend, ich hatte es kaum in der Hand da wollte ich es schon nicht mehr weggeben. Wobei ich zugeben muss, dass ich ein totaler Hundefreak bin :D. Der Klappentext versprach eine witzige, mitreißende und gefühlvolle Geschichte, die man dann auch zu lesen bekommt.
Das Buch ist aus der Sicht von John Grogan, Marleys Besitzer, geschrieben. Was mich ebenfalls begeistert hat ist die Tatsache, dass John Grogan nicht nur ein ganzes Buch über Marley schreibt, wobei ich das bestimmt auch verschlingen würde. Er schreibt ebenso über seinen Job, seine Vergangenheit, seine Frau und seine Kinder. Eine wunderschöne Autobiografie. Grogans Schreibstil ist absolut einladend und brachte mich dazu, dass Buch in kürzester Zeit zu verschlingen, nur um direkt danach die Taschentücher beiseite zu packen und wieder von vorne anzufangen.
Selten hatte ich ein Buch in der Hand, bei dem ich erst Tränen gelacht und dann Tränen geweint habe. Es ist eine wundervolle Geschichte über einen Hund, der einfach seinen eigenen Kopf hat. Ich mag es sehr, dass Marley ein Hund mit Ecken und Kanten ist, da mir, ehrlich gesagt, die strenge Haltung mancher Menschen in Bezug auf Hunde zuwider ist.
Das Buch ist voll von schönen Momenten, witzigen Geschichten und sehr viel Emotionen. John Grogan zeigt einfach, dass Hunde die besseren Menschen sind. Meiner Meinung nach zeigt einem das Buch, was wirklich wichtig ist im Leben: Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Treue, Familie… Und es macht uns wieder einmal klar, dass Geld alleine niemals glücklich machen kann.
Ich könnte noch so unendlich viel schreiben, aber ich finde, jeder sollte sich selbst ein Bild von dem „frechsten Hund der Welt“ machen.


Fazit
Es ist mein absolutes Lieblingsbuch und ich habe es bestimmt schon an die 15 mal gelesen. Ich kann es wirklich nur jedem Hundeliebhaber oder auch Nicht-Hundeliebhaber ans Herz legen.

Annette Curtis Klause - Blood & Chocolate



Über das Buch
Titel: Blood & Chocolate
Autor: Annette Curtis Klause
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 336
Format: Gebunden
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2013
ISBN-10: 3453526716
ISBN-13: 978-3453526716


Klappentext
Bella und Edward sind nichts gegen: VIVIAN und AIDEN!
Nur bei Mondschein fühlt sich die 16-jährige Vivian ganz in ihrem Element. Dann verwandelt sich das schöne und leidenschaftliche Mädchen in einen Wolf und streift gemeinsam mit ihrem Rudel durch die Wälder Marylands. Doch seit dem Tod ihres Vaters ist das Rudel ohne Anführer und fünf junge Männer, rau und unberechenbar, kämpfen um ihr Herz. Als Vivian sich eines Tages in Aiden, einen Menschen, verliebt, muss sie eine schicksalhafte Entscheidung treffen …

Rezension
Zuerst zum Cover: Das Cover mit der Schönheit drauf ist ein wahrer Hingucker, ebenso wie der Name, der einen direkt anspricht.
Vivian ist für mich eine bewundernswerte und starke Protagonistin. Tagsüber ist sie ein ganz normales Mädchen, abends wird sie zum Wolf und streift mit ihrem Rudel (ihrer Familie) durch die Wälder. Bis sie Aiden kennenlernt. Er ist der typische Highschool Boy und somit das komplette Gegenteil der Gestaltwandlerin Vivian. Aber ich finde gerade das macht die Liebe der beiden so anziehend. Vivian steht sehr hinter ihrer Familie, aber ein Teil von ihr will einfach ehrlich mit Aiden sein und eine normale Beziehung führen. Dieses Problem bringt sie in so manche gefährliche Situation. Absolut mitreißende und magische Geschichte zwischen dem Highschool Boy Aiden und der Gestaltwandlerin Vivian.
Vivian muss man einfach sofort ins Herz schließen. Obwohl sie erst sechzehn ist kommt sie einem viel älter vor. Sie ist stark, mutig, einfühlsam und einfach so vieles mehr. Bewundernswerte und toll ausgearbeitete Protagonistin!
Was ich besonders mochte was, dass die Liebe von Aiden & Vivian zwar wichtig war, aber nicht im Vordergrund der Geschichte stand. Viel wichtiger war die Frage, wer man ist und wohin man gehört. Gerade für Jugendbücher finde ich solche Themen super, da sich die lesenden Jugendlichen, gerade in dem eher „schwierigen“ Alter bestimmt selbst öfter mal die Frage stellen.


Fazit
Obwohl es ein Jugendbuch ist, ist es super geschrieben und es fehlt einem weder an Romantik noch an Spannung!

Sorry für mein sparsames Posten!

Hallo ihr Lieben!
 
Zu aller erst wollte ich euch Sorry sagen!
Ich bin im Moment ziemlich im Stress, da ich in ca. 3 Wochen meine
Fachabi Prüfungen schreibe und die Nase leider nur noch
in den Schulbücher halten darf :(
Außerdem hab ich tiiierische Last mit meiner Migräne,
die mich auch so ein ums andere Mal komplett umhaut.
Aber ich werde mich bemühen in den nächsten 3 Wochen
wieder etwas fleißiger zu sein und wieder
viele neue Rezensionen für euch zu posten :)
Mein Dank geht an jeden von euch, da ihr diejenigen seid für die
ich meine Rezensionen schreibe. Es freut mich total zu sehen wie viele
Besucher täglich auf meinem Blog sind und wie viele Interesse an dem
haben, was ich schreibe.
Danke euch dafür!
 
Ganz viele Grüße an euch Bücherwürmer da draußen!
 
 
Luisa

Dienstag, 21. April 2015

M. Leighton - Addicted to you "Atemlos"



Über das Buch
Titel: Addicted to you - Atemlos
Autor: M. Leighton
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 336
Format: Taschenbuch
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 14. April 2014
ISBN-10: 3453418328
ISBN-13: 978-3453418325


Klappentext
Auf einem Junggesellinnenabschied lernt die Studentin Liv den coolen Clubbesitzer Cash kennen, einen Bad Boy, wie er im Buche steht. Eigentlich hat Liv genug von Typen wie ihm, zu oft hat sie sich in der Vergangenheit schon die Finger verbrannt. Per Zufall lernt sie seinen Bruder Nash kennen und ist verwirrt – die beiden sind Zwillinge, könnten aber nicht unterschiedlicher sein. Nash verkörpert alles, wonach sie bei einem Mann immer gesucht hat, ist charmant, intelligent und zuverlässig. Liv ist hin- und hergerissen, und auch die beiden Brüder können ihr Verlangen nach ihr nur schwer bändigen. Es entspinnt sich ein Liebesreigen mit ungeahnten Folgen...


Rezension
„Addicted to you – Atemlos“ war mein erstes Rezensionsexemplar, dementsprechend war ich sehr aufgeregt als ich es das erste Mal in den Händen hielt. Das Cover wirkte schon mal sehr ansprechend, wobei ich den Klappentext eher mittelmäßig fand.
Ebenfalls ist es das erste Buch der „Addicted to you“ Reihe.
M. Leighton hat eine leicht leserliche Schreibweise, sodass das Buch schnell und einfach zu lesen ist.
Die Protagonistin Olivia fand ich sympathisch, obwohl mir (bei allen Charakteren) ein bisschen der Hintergrund fehlte. Ich finde, dass sie Charaktere zu oberflächlich beschrieben worden sind, was ich ziemlich schade fand. Ein paar mehr Hintergründe aus der Vergangenheit hätten mir sehr interessiert.
Dem Klappentext und Olivias Erzählungen zufolge soll Cash ein Bad Boy sein, wie es im Buche steht. Das konnte ich persönlich gar nicht nachvollziehen. In der Geschichte macht er nicht den Eindruck, als wäre er ein typischer Bad Boy, er ist lediglich ein Club Besitzer und hat eine geheimnisvolle Art, aber das macht einen Mann ja nicht direkt zum Bad Boy.
Die Geschichte an sich gefiel mir zwar, aber ich finde sie etwas ausgelutscht. Es gibt schließlich etliche Bücher die davon handeln, dass sich ein nettes und schüchternes Mädchen in einen Bad Boy verliebt, dementsprechend war ich ein bisschen enttäuscht.
Zum Ende hin wurde es allerdings wieder spannend. Die letzten Seiten konnte ich nicht mehr aus der Hand legen.


Fazit
Für mich war es jetzt nichts Besonderes, aber dennoch war es an manchen Stellen wirklich spannend. Für Leser, die an solchen Geschichten interessiert sind, empfehlenswert.

Sonntag, 19. April 2015

Anna Todd - After Passion



Über das Buch
Titel: After Passion
Autor: Anna Todd
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 704
Format: Broschiert
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 9. Februar 2015
ISBN-10: 3453491165
ISBN-13: 978-3453491168

Klappentext
Life will never be the same ...
Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington State University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war…


Rezension
„After Passion“ ist der erste von insgesamt 4 Romanen von Anna Todd. Ich muss zugeben, ich hab nach dem ganzen Hype um das Buch mit riesen Erwartungen angefangen zu lesen. Die Optik des Buches finde ich ganz wundervoll. Obwohl das Buch fast gänzlich schwarz ist, finde ich es keinesfalls langweilig. Der Klappentext hat mir hingegen kaum zugesagt. Nach dem Text habe ich eine eher langweilige Geschichte zwischen dem typischen, schüchternen Mädchen Tessa und dem Bad Boy Hardin erwartet. Solche Bücher gibt es ja in Unmengen und das ist eigentlich auch nicht so meine Richtung, aber ich habe gedacht, ich versuche es einfach mal.
Der Schreibstil von Anna Todd gefällt mir persönlich sehr gut, die knapp 700 Seiten sind leicht und flüssig zu lesen.
Die Protagonistin Tessa gefiel mir am Anfang gar nicht, ebenso wenig wie Hardin. Ich fand das Buch an sich gut aber es gab eine Menge Sachen, die mich ziemlich gestört haben… Zuerst einmal Tessas Verhalten zu ihrem Freund. Ein No go und ich fand es schrecklich darüber zu lesen. Dann Tessas unglaubliche Naivität die einen teilweise schon ziemlich aufgeregt hat. Das ewige und zumindest am Anfang immer gleiche hin und her der beiden war auch irgendwann ziemlich nervig. Und zuletzt, die Ähnlichkeit mit „Shades of Grey“. Tessa ähnelt sehr Anastasia, sie ist ebenso schüchtern, belesen und völlig unerfahren. Hardin ist Christian Grey sehr ähnlich, genauso unberechenbar, geheimnisvoll, herrisch und kontrollsüchtig. Ebenfalls ein Minuspunkt für mich ist, dass einfach auf gefühlt jeder fünften Seite eine Sexszene beschrieben wird, das so gar nicht meins ist. Ab und an mal eine Szene ist völlig in Ordnung und gehört, wie ich finde, gerade bei solchen Romane mit dazu, aber man kann es meiner Meinung nach auch etwas übertreiben. Aber für Leute, denen das gefällt, ist das Buch natürlich in allen Dingen super.
Aber nun Schluss mit der Kritik! Nach den anfänglichen „Problemen“ gefiel mir das Buch sehr sehr gut! Zuerst konnte ich mich mit den Protagonisten überhaupt nicht identifizieren, aber das hat im Laufe der Geschichte nachgelassen. Und von da an konnte ich „After Passion“ nicht mehr aus der Hand legen. Später gefielen mir Tessa und Hardin sehr gut, da sie nicht nur die perfekten Buchcharaktere sind, sondern Personen mit Ecken und Kanten. Auch Hardins eher gewöhnungsbedürftiger Charakter gefiel mir zunehmend mehr. Als dann die richtige Story anfing, war ich völlig gefangen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören, weil ich unbedingt wissen musste wie es weitergeht. Anna Todd hat es geschafft, eine Liebe zwischen zwei so komplett unterschiedlichen Personen so hingebungsvoll und mitreißend darzustellen. Durch Hardins schwierigen Charakter ist es keine ausgelutschte und klischeehafte Beziehung, was die ganze Geschichte nur spannender macht. Das Ende war, jedenfalls meiner Meinung nach, unvorhersehbar und hat mich so geschockt, dass ich das ganze erstmal sacken lassen musste. Jetzt kann ich es kaum erwarten, endlich das zweite Buch, „After truth“ in den Händen zu halten und endlich zu wissen wie es weitergeht.


Fazit
Alles in allem gebe ich dem Buch:
Ich hatte anfänglich einige Schwierigkeiten und es gab Dinge, die mich ziemlich genervt hatten. Deshalb der Stern Abzug. Trotzdem finde ich das Buch absolut mitreißend und spannend und kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Ein tolles Buch!



Weitere Bücher von Anna Todd:

Donnerstag, 16. April 2015

Nicholas Sparks - Für immer der Deine


Über das Buch
Titel: Für immer der Deine
Autor: Nicholas Sparks
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 464
Format: Hardcover
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 18. Mai 2009
ISBN-10: 345326553X
ISBN-13: 978-3453265530


Klappentext
Wenn Todesgefahr zur Liebe des Lebens führt
Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod findet Logan Thibault einen Glücksbringer: die Fotografie einer lächelnden schönen Frau. Obwohl er sie noch nie zuvor gesehen hat, ist Logan überzeugt davon, dass sie den Schlüssel zu seinem Schicksal in Händen hält. Er sucht die geheimnisvolle Frau auf – und sein Leben nimmt eine ebenso wunderbare wie dramatische Wendung.
Kann es wirklich so etwas wie einen Glücksbringer geben? Logan Thibault würde so einen Gedanken weit von sich weisen – bis er selbst, in höchster Gefahr, das Foto einer schönen Frau findet. Er nimmt es an sich und fühlt sich von diesem Moment an auf wunderbare Weise beschützt. Unversehrt kehrt er aus dem Krieg zurück. Er macht sich auf die Suche quer durch ganz Amerika, um die Frau zu finden. Und es gelingt ihm tatsächlich: In einem kleinen Örtchen in North Carolina steht er plötzlich Elizabeth gegenüber. Um ihr nahe zu sein, lässt er sich als Aushilfe in der Hundezucht ihrer Großmutter einstellen. Und schon bald verliebt er sich hoffnungslos in Elizabeth. Sie hat jedoch große Vorbehalte gegen diesen Fremden, der sie so komisch anstarrt und sie von irgendwoher zu kennen scheint.


Rezension
Zu aller erst muss ich sagen, dass ich die typisch kitschigen Liebesgeschichten nicht so gerne mag, da sie oft abgedroschen wirken. Nicht so bei Nicholas Sparks. Ich bin verliebt in seine Bücher, die mein Romantikerherz zum schmelzen bringen. Es ist mein 17. Buch von ihm und ich freue mich regelmäßig über neue.
Das Cover ist wie immer fantasievoll und regt zum träumen an, der Klappentext hingegen verspricht eine spannende Liebesgeschichte.
Das Buch erzählt die Geschichte aus verschiedenen Sichten, deren Name jeweils auch Kapitelüberschrift ist.
Nicholas Sparks hat die Gabe mit jedem neuen Roman seine Leser zu gewinnen und sie mitzureißen in seine Geschichten, so auch bei „Für immer der Deine“.
Die Geschichte von Logan & Beth geht dem Leser ans Herz, sowie die Charaktere selbst, die einem sofort sympathisch sind. Logan, der nette, treue, liebevolle aber auch gezeichnete Soldat und Beth, die starke, selbstbewusste und liebe Frau und Mutter von dem kleinen Ben. Ebenso hat Sparks wunderbare Nebencharaktere hervorgebracht, die man zum Teil liebt und hasst.
Die Geschichte dreht sich um Liebe, Schicksal, Vertrauen, Freundschaft aber an Spannung fehlt es dem Buch jedenfalls nicht, was viele vielleicht denken könnten. Nicholas Sparks schafft es immer einen zu packen und lässt einen bis zum Ende hin mitfiebern. Außerdem ist „Für immer der Deine“ nicht ein typischer Liebesroman, bei dem man mindestens 5 Taschentuch Packungen braucht. Mich hat das Buch zwar sehr berührt, aber diesmal nicht zu Tränen. Wobei ich durchaus nachvollziehen kann, wenn bei dem ein oder anderen ein Tränchen fließt.


Fazit
 
Es ist zwar überaus lesenswert und für jeden Sparks-Fan ein absolutes must-have, jedoch muss ich leider sagen das es deutlich bessere Nicholas Sparks Bücher gibt wie dieses, trotz der Romantik und Spannend. Trotzdem sehr empfehlenswert!

Jack Ketchum - Wahnsinn



Über das Buch
Titel: Wahnsinn
Autor: Jack Ketchum
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 352
Format: Taschenbuch
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 02. November 2009
ISBN-10: 3453675525
ISBN-13: 978-3453675520


Klappentext
Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.
Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers


Rezension
„Wahnsinn“ ist das zweite Buch von Jack Ketchum, das ich gelesen habe. Ich konnte es kaum erwarten und bin direkt angefangen. Das Cover und der Klappentext haben mich ebenfalls sofort angesprochen und neugierig gemacht.
Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben (Arthur & Liddy) und beinhaltet mehrere Zeitsprünge, wobei sich das Buch zeitlich aufbaut.
Lydia war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Sie ist eine kluge, selbstbewusste und starke Frau und schreckt vor nichts zurück, um ihr Kind zu beschützen. Arthur hingegen musste ich einfach hasse, von Anfang an. Wobei ich sagen muss, dass auch er super und detailliert ausgearbeitet war. Zwei deutlichere Gegensätze hätte Jack Ketchum nicht schaffen können.
Der Roman behandelt ein Tabu-Thema: Kindesmissbrauch. Ich beneide Ketchum darum, dass er Themen anspricht, die sonst unter den Teppich gekehrt werden. Gerade bei diesen Themen ist Aufklärung wichtig!
Eine Story wie ich sie wirklich selten gelesen habe. Einmal angefangen, kann man einfach nicht mehr aufhören. Man fiebert mit, hofft und regt sich auch gut und gerne mal über die Ungerechtigkeiten auf. Fantastisches Buch mit Spannung und Nervenkitzel.
Ebenso bin ich total vernarrnt in Jack Ketchums Schreibstil. Der Roman liest sich schnell und flüssig und zieht einen von der ersten Seite an direkt in die Geschichte. Dazu sagen muss man, dass die Werke von ihm oft diskutiert und umstritten sind. Er schreckt wahrhaftig vor keinem vulgären Wort und keiner schrecklichen Beschreibung zurück, was vielen missfällt. Aber gerade das finde ich sehr gut. Ein Meister seines Werkes.

Fazit
Jack Ketchum schreibt meiner Meinung nach mit die besten Romane. Sein Schreibstil ist ebenso gewöhnungsbedürftig wie mutig und klar, was mir ungemein zusagt. Außerdem ein Pluspunkt dafür, dass er zeigt, dass nicht alles ein gutes Ende nimmt. Für alle empfehlenswert, die Nervenkitzel lieben!

Jenny Downham - Bevor ich sterbe



Über das Buch
Titel: Bevor ich sterbe
Autor: Jenny Downham
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 320
Format: Taschenbuch
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 09. November 2009
ISBN-10: 3442471060
ISBN-13: 978-3442471065



Klappentext
Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun ... Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?



Rezension
„Bevor ich sterbe“ ist eine berührende und traurige Geschichte über ein Mädchen mit Leukämie, welches zehn Dinge an ihrer Wand stehen hat, die sie trotz ihrer Krankheit noch unbedingt tun will, bevor sie stirbt.
Das Buch beinhaltet viele Themen. Zum einen versucht Tessa mit ihrer fortschreitenden Krankheit umzugehen. Sie stellt sich Fragen über das Leben und möchte noch unbedingt ein paar Dinge tun, bevor sie geht. Außerdem wird das Thema der Angehörigen angesprochen. Durch ihrem Bruder und ihrem Vater erlebt man einen Einblick, wie schwer es für die Angehörigen ist mit der Tragödie umzugehen. Schließlich lernt Tessa Adam kennen und lieben, was die ganze Sache für sie nicht einfacher macht. Ich habe wirklich mit ihr mitgelitten. Die Liebe zu Adam ist keine dieser typischen Jugendlovestorys, was mich ebenso gewundert wie gefreut hat.
Tessas Charakter ist wundervoll ausgearbeitet. Sie ist ein völlig normales Teenager Mädchen, bis auf ihre Krankheit. Sie ist manchmal launisch und wütend, aber Jenny Downham schafft es auch Tessas Lebenswillen deutlich und realistisch zum Ausdruck zu bringen.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls zugesagt, obwohl es sich bei diesem Buch um einen Jugendroman handelt, was man auch merkt. Das ist vielleicht nicht für Jedermann was, aber mir gefiel es.


Fazit
Was mich stört, ist, dass am Ende vieles noch offen ist und man gar nicht Recht glauben kann, das es nun zu Ende ist. Trotzdem ein ebenso Lebensbejahender wie trauriger Roman. Kann ich nur weiterempfehlen!

Mittwoch, 15. April 2015

Jojo Moyes - Ein Bild von dir



Über das Buch
Titel: Ein Bild von dir
Autor: Jojo Moyes
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 544
Format: Broschiert
Verlag: rororo
Erscheinungsdatum: 23. Januar 2015
ISBN-10: 3499269724
ISBN-13: 978-3499269721


Klappentext
Zwei Paare – getrennt durch ein Jahrhundert, verbunden durch ein Gemälde. Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein – für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll … Hundert Jahre später. Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück...


Rezension
Auf das Buch habe ich mich wirklich schon sehr lange gefreut, und dann war endlich der 23. Januar und ich konnte endlich anfangen zu lesen!
Wie immer bei Jojo Moyes gefällt mir das Cover wirklich super gut, ich finde es einzigartig und auf eine Art beruhigend und fantasievoll.
Der Klappentext wirkt ebenfalls sehr ansprechend und macht Lust auf mehr.
Und, wie sollte es anders sein? Ich habe angefangen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichten von Liv und Sophie gehen einem sehr nahe und der Schreibstil bringt einen direkt dazu, in die Geschichte einzutauchen und mitzufiebern.
Das Buch erzählt zwei separate Geschichten: Die von Liv und die von Sophie. Gerade wenn es in dem einen Teil der Geschichte richtig spannend wird springt Jojo Moyes auf die andere Geschichte rüber und lässt einen vorerst im Unklaren, wie es weitergehend. Das gefällt mir sehr gut, denn so verliert die Geschichte bis zur letzten Seite nicht an Spannung.
Der Bezug zum ersten Weltkrieg ist erschütternd und reißt einen regelrecht mit.
Liv und Sophie leben in zwei verschiedenen Jahrhunderten aber sind durch ein besonderes Gemälde miteinander verbunden, was mich ebenfalls sehr berührt hat.
Die beiden Hauptcharaktere könnten unterschiedlicher nicht sein, jedoch merkt man in schwierigen Situationen, wie ähnlich sie sich wirklich sind. Liv und Sophie wachsen einem direkt ans Herz und man bangt unweigerlich mit beiden Frauen mit.
Über den Schreibstil von Jojo Moyes lässt sich nur eines sicher sagen: Er ist einzigartig. Mir gefällt ungemein wie sie schreibt, weshalb ich ihre Bücher auch nur schwer aus der Hand legen kann. Sie schreibt mit so vielen Emotionen und mit so viel Leidenschaft, wobei sie jedoch immer klar und deutlich bleibt. Außerdem wird sie nie zu kitschig, was mich bei vielen Romanen manchmal ein wenig stört.


Fazit
Ich bin schon mit hohen Erwartungen an das Buch rangegangen, die jedoch alle übertroffen wurden. Eine mitreißende und emotionale Geschichte. Und spannend bis zur letzten Seite!


Weitere Bücher von Jojo Moyes:

Dienstag, 14. April 2015

Jojo Moyes - Eine Handvoll Worte



Über das Buch
Titel: Eine Handvoll Worte
Autor: Jojo Moyes
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 592
Format: Broschiert
Verlag: rororo
Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2013
ISBN-10: 3499267764
ISBN-13: 978-3499267765


Klappentext
Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hältst.
1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben.
2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen.
Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein Jahrzehnte alter Brief in die Hände: Der unbekannte Absender bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte.
Wer die Liebe nicht kennt, kennt nichts. Wer sie hat, hat alles.


Rezension
Wie immer gefiel mir das Cover unglaublich gut, was Jojo Moyes bei allen ihrer Bücher schafft. Als ich dann angefangen habe zu lesen, war ich am Anfang etwas enttäuscht. Bei mir hat es ziemlich gedauert, bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Es war ziemlich schleppend und hat sich sehr hingezogen. Wenn man dieses „Tief“ überstanden hat, wird das Buch aber deutlich besser. Was ich ein bisschen schade fand ist die Tatsache, dass mir bei der Geschichte das gewisse Etwas fehlt, was Jojo Moyes Bücher eigentlich so besonders macht. Es handelt sich um eine „normale“ Liebesgeschichte, die einen zwar fesselt und berührt, aber das schaffen viele andere Romane auch. Mir hat ein bisschen mehr Pepp gefehlt. Trotz allem hat mich die Geschichte berührt und man wurde ganz schön auf die Folter gespannt, wie es denn nun ausgeht. Dadurch wurde man mitgerissen und fieberte bis zum Ende mit.


Fazit
Es handelt sich bei dem Buch nicht um die typische aussagefähige Geschichte, die man von Jojo Moyes kennt. Für alle Fans von ihr jedoch durchaus lesenswert.


Weitere Bücher von Jojo Moyes:

Ute Holz - ... ihr Lächeln, das ich nie vergessen werde



Über das Buch
Name: … ihr Lächeln, das ich nie vergessen werde
Autor: Ute Holz
Sprache: deutsch
Seitenzahl: 334
Format: Hardcover
Verlag: Weltbild
Erscheinungsdatum: 2012
ISBN-10: 3868009345
ISBN-13: 978-3868009347


Klappentext
„Wäre diese schreckliche Geschichte doch nur ein Märchen, dann würde es beginnen, mit den Worten: Wir hatten mal eine Tochter, so wunderschön und lieb!“
„Liebe Nina,
du bist das Tollste, was ich in meinem Leben jemals zustande gebracht habe, und jetzt bist du weg!! Nach fünfundzwanzig Monaten habe ich das immer noch nicht realisiert, will ich auch nicht!
Immer wieder stelle ich mir eine Frage: Hast du gewusst, dass du nur wenig Zeit auf der Erde hast, warst du deshalb so schön, so lieb, so klug und besonders? Meine Süße, du bist es, die ihr Leben verloren hat, aber meines hast du mitgerissen. Ich habe mit deinem Papa zusammen alles für dich getan, aber retten konnten wir dich leider nicht. Ach Nini, es können alle Menschen noch so sehr mit uns trauern, was wir an dir verloren haben, dass wissen nur Chrissi, Papa und ich! Es ist so viel passiert seit du nicht mehr da bist, ich würde dir so gern davon erzählen, wie früher…“
Im Jahr 2004 erkrankte die damals elfjährige Janina an einem seltenen Gehirntumor. Für ihre Familie beginnt eine große Belastungsprobe, denn es folgen Notoperationen, Bestrahlungen und Chemotherapie. Der Oktober 2005 schließlich bringt die schreckliche Gewissheit: Nina verliert den Kamp gegen ihren größten Feind – „die Bestie Hirntumor“.

Rezension
In dem Buch „… ihr Lächeln, das ich nie vergessen werde“ berichtet die Mutter Ute Holz über die schwere Erkrankung ihrer kleinen Tochter Janina und deren Folgen. In der folgenden Rezension möchte ich das Buch nicht kritisieren, da mir die Geschichte der Familie Holz dafür einfach viel zu nahe geht. Ich möchte euch lediglich mitteilen, was ich beim Lesen empfunden habe.
Während ich das Buch in der Buchhandlung in der Hand hielt und den Klappentext las, kamen mir sofort das erste Mal die Tränen. Der herzzerreißende Brief einer Mutter an ihr verstorbenes Kind, das sagt meiner Meinung nach schon alles.
Ute Holz schreibt mit bewundernswerter Zuneigung über ihr kleines Mädchen und berichtet von ihren vielen Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapien. Sie bringt einem das Thema Gehirntumor nahe und macht es sogar für einen Laien verständlich.
Mir selbst hat das Buch wirklich zu schaffen gemacht. Es war manchmal sogar so weit, dass ich es für einige Zeit aus der Hand legen musste um mich wieder zu fassen. Ich konnte das. Ich konnte das Buch aus der Hand legen und war somit wieder in meinem eigenen Leben und konnte diese traurige und bedrückende Geschichte wenigstens für ein paar Momente vergessen. Ute Holz und ihre Familie konnten das nicht, sie steckten mittendrin.
Ute Holz wollte mit diesem Buch erreichen, dass so viele Leute wie möglich ihre Janina kennenlernen, weil sie ein wunderbares Mädchen war.


Fazit
Die Geschichte von Janina  hat mich sehr getroffen und ich finde den Mut und die Kraft der Familie mehr als bewundernswert.